Die Farbpsychologie wird laut der Webseite definiert als “ein Studiengebiet, das darauf abzielt, zu analysieren, wie wir verschiedene Farben wahrnehmen und uns in deren Gegenwart verhalten, sowie die Emotionen, die diese Töne in uns hervorrufen”. Psychologie und Geist. In der Welt des Grafikdesigns spielt Farbe eine entscheidende Rolle, denn sie bestimmt die Farben, die eine Marke, ein Produkt oder eine Werbekampagne repräsentieren. Durch Farbe lassen sich Erlebnisse schaffen oder bestimmte Emotionen hervorrufen. Ist die Zielgruppe einer Botschaft klar definiert, können Farben all dies und noch viel mehr bewirken.
Ein professioneller Grafikdesigner weiß, wie man ein passendes Farbschema für eine Werbekampagne, ein Logo, ein Design usw. auswählt. Dies ist keine Frage des Zufalls, sondern eine bewusste Entscheidung.
Es ist sogar im Webdesign nützlich, beispielsweise bei der Entwicklung Online-Shops.
Idealerweise sollten die zu verwendenden Töne sorgfältig studiert werden, um die gewünschten Ziele zu erreichen.
Farben lassen sich beispielsweise in warme, kühle und neutrale Farben unterteilen. Jede dieser Farben vermittelt unterschiedliche Emotionen. Blau oder Grün vermitteln ein Gefühl der Ruhe, während Orange oder Gelb Freude ausdrücken.
Es geht aber nicht nur um die Farbwahl. Auch der Farbton ist wichtig. Pastellfarben werden beispielsweise mit Babys assoziiert, während kräftigere Farben eher mit dem Vorschulalter in Verbindung gebracht werden.
Die Intensität der Farben ruft beim Betrachter Empfindungen oder Reaktionen hervor. Daher ist es, wie bereits erwähnt, wichtig zu wissen, welche Reaktionen wir hervorrufen wollen und an wen sich unsere Botschaft richtet.
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts glaubten Wissenschaftler, Farben bestünden aus einer Kombination von Licht und Dunkelheit. 1665 bestätigte Isaac Newton, dass sich die Spektralfarben des weißen Lichts mithilfe eines Prismas trennen ließen.
Im darauffolgenden Jahr erstellte dieser Wissenschaftler ein kreisförmiges Diagramm, in dem er die sieben Farben des Regenbogens anordnete: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
Später, im Jahr 1810, untersuchte der deutsche Dichter Goethe die Farben aus der Perspektive der menschlichen Wahrnehmung. Sein Ziel war es, einen Zusammenhang zwischen Farben und Stimmungen herzustellen: hell, ernst, melancholisch, kraftvoll und heiter. Aus dieser Studie entstand das, was heute als Goethes Dreieck bekannt ist.
Professor Max Lüscher, Leiter des Instituts für Psychomedizinische Diagnostik in Luzern, gilt als Schöpfer eines Systems, das es ermöglicht, psychologische Aspekte von Farben anhand der Farbwahl seiner Patienten zu ermitteln.
Aus dieser Studie lassen sich folgende Bedeutungen ableiten:
Diese Bedeutungen sind im Bereich Branding und Marketing sehr deutlich, denn Fachleute in diesem Bereich, darunter auch Grafikdesigner, wissen, dass Menschen Kaufentscheidungen in der Regel nicht rational, sondern auf der Grundlage ihrer Emotionen treffen.
Wir laden Sie ein, weitere interessante Artikel in unserem Magazin zu lesen. Blog Wenn Sie sich für Webdesign, Grafikdesign, Marketing, Software und verwandte Themen interessieren und einen professionellen Grafikdesign-Partner suchen, Kontaktieren Sie die Cloud Group Wir sind bereit, alle Ihre Bedürfnisse zu erfüllen.